Meine Welt

Meine Welt
Ein Großteil der Bickenbacher Jugend

Montag, 26. März 2012

Tage an denen man den Spaß verliert


Im Großen und Ganzen macht es nach wie vor noch Spaß die Kids zu trainieren, doch es kommen doch immer öfter Tage an denen man im Training die Laune versaut bekommt. Der Grund dafür ist eine Gruppendynamik mit negativen Sozialverhalten, die ich so aus meinen Kindheitstagen nicht kannte.
Aber fangen wir von vorne an. Wie vor jedem Training macht man sich Gedanken was falsch im letzten Spiel war, wo man den Hebel ansetzt und wie man das Ganze dann den Kindern mit Spaß vermittelt. Man freut sich dann auch richtig auf die bevorstehende Einheit, da es ja nach wie vor  Spaß macht mit den Kids auf den Platz zu stehen. Doch dann kommen diese Tage an denen Du nach 5 Minuten weißt, das wird heute ein absolutes Drama. Eine zumeist kleine Gruppe von 2 bis 3 Kindern ist total überdreht, hat nur Blödsinn im Kopf und steckt andere damit noch an. Auch dies wäre eigentlich kein Problem für mich, es sind ja Kinder und keine Profis. Doch die Form wie die Kinder dann miteinander umgehen, die Ausdrucksweiße und das es teilweiße schon in Gewalt ausartet, vermiest einem Alles. Jetzt könnte man ja sagen, man bestraft diese Anfangsgruppe, es sind ja sowieso immer die Gleichen, doch ist dies nur bedingt richtig. Denn die Unruhe Herde sind oft verschiedene Brandstifter und man bekommt es zu Beginn gar nicht wirklich mit wer denn nun wieder Anfängt. Auffällig für mich als Trainer ist nur, in der F1 ist es in meinen Augen deutlich schlimmer als in der F2.
Somit kommt man dann zwangsweiße dazu nach den Ursachen zu suchen. Ein Punkt ist sicher, die Kids kennen mich nun auch schon 3 Jahre, sie wissen dass ich gerne auch die Leine mal locker lasse und sehr lange warte bevor ich dann wirklich mal laut werde. Das nutzen sie natürlich aus, wenn sie dann mal wieder einen solchen Tag haben. Aber das erklärt für mich noch nicht die Bereitschaft zur „leichten Gewalt“ und doch schon sehr schwerwiegenden Beleidigungen. Aber hier denke ich die Ursachen liegen darin, dass sich die Zeiten einfach geändert haben und möchte gar nicht tiefer darauf eingehen. Doch eine Sache und da bin ich mir sicher, ist die Tatsache das die F2 doch noch von mehr Eltern beim Training besucht wird, als eben die F1.  Und genau dies ist ein Punkt bei dem man sich fragt, warum ist das eigentlich so? Denn bis auf ein paar Wenige sind alle Spieler in F1 und F2 aus dem gleichen Jahrgang.  Es ist jetzt für mich keine Grundsatz Frage, aber eine klare Feststellung dass genau die Kinder häufig austicken, die zumeist alleine auf den Sportplatz kommen und äußerst selten ein Elternteil zuschaut. Komischerweise sind im Übrigen auch bei der E1 und E2 mehr Eltern beim Training dabei als bei uns, aber warum?
Die Konsequenzen die ich daraus ziehe, ich werde die Eltern ansprechen wieder öfter zu zusehen, denn es ist ja nicht nur eine Hilfe für mich, sondern auch eine Freude fürs Kind wenn sich ein Elternteil die Zeit nimmt.

Samstag, 31. Dezember 2011

Ein bewegtes Fußballjahr 2011

Der letzte Tag im Jahr ist erreicht und wie es so ist, ist es auch für mich ein Grund auf das Jahr zurück zu blicken. Eigentlich, so war zumindest der Plan, sollte es aus meiner Sicht ein ruhiges Jahr werden. Letztes Jahr um diese Zeit war ich der festen Überzeugung dass ich dieses Jahr nur auf meine Jugend schaue, meine Pflichtdienste im Spielausschuss wahrnehme und mich ein Wenig bei den AH bewege. Aber es sollte alles anders kommen und es wurde ein für mich sehr Beschäftigungsreiches Jahr auf dem Sportplatz.
Fangen wir also mal von vorne an und beginnen mit der wahrscheinlich schönsten Zeit. Das Jahr begann für meine Kids, die damals noch als G1 unterwegs waren, richtig erfolgreich. Bei 2 Hallenturnieren nahmen wir teil und konnten diese jeweils als Sieger verlassen. Ich muss zugeben wenn ich mir heute die Bilder von diesen Turnieren anschaue bin ich noch immer tierisch stolz darauf. Das größte Lob gab es wohl damals von den Trainern von RW Darmstadt und Viktoria Griesheim, die fragten wie es möglich sei das Kinder in diesem Alter schon so gut zusammen spielen.
Im Februar kam es dann zur Wahl einer neuen Jugendleitung und ich lies mich dazu überreden mich als Stellvertreter wählen zu lassen. Sicher hätte ich dies nicht tun müssen, jedoch sah ich aus persönlicher Überzeugung darin die beste Lösung.
Ab März ging es dann wieder mit den Kids auf dem Feld zur Sache, aufgrund der guten Frühjahrsrunde wurde die G1 in die stärkste Gruppe eingestuft und sollte sich auch hier sehr gut behaupten. Ein wahrscheinlich noch größerer Erfolg war jedoch das wir erstmals auch eine G2 in der Frühjahrsrunde teilnehmen lassen konnten, was man durchaus auch als Auszeichnung für die sehr gute Arbeit der Trainer sehen darf. Hier vor Allem auch ein großes Lob an Sven, der den eingeschlagenen Weg bei den Kleinsten, mit spaß den Kindern Fußball näher zu bringen, super mitgegangen ist und ihn sogar noch verbessert hatte. Bei den aktiven sollte es ebenso harmonisch in der Rückrunde laufen wie bei den Kids. Während die Zweite einen guten Platz in der Spitzengruppe belegte, schaffte die Erste ihr Ziel und schaffte zum dritten Mal in der Vereinshistorie den Aufstieg in die Kreisoberliga.
Nach der Sommerpause sollte das Jahr, was meinen Einsatz betrifft, dann richtig Fahrt aufnehmen. Während sich die beiden Aktiven Mannschaften an ihre neuen Trainer gewöhnen durften, wurden aus dem Großteil der G. Jugend zwei F. Jugenden und eigentlich fehlten Trainer. Zwar konnte mit Florian ein weiterer Trainer gewonnen werden und mit Manu blieb ein Trainer aus der alten F Jugend dabei, jedoch konnten beide zunächst keine Mannschaft hauptverantwortlich übernehmen, da sie beruflich und privat zeitlich eingegrenzt waren. So starteten wir als 3 Mann Team mit 2 Mannschaften das erste F. Jugendjahr. Mein Vorhaben mich im Spielausschuss weniger zu engagieren, da ich ja nun auch in der Jugendleitung tätig war, sollte aber schnell umgeworfen sein. So durfte ich schon fast das gesamte Seeheimer Wochenturnier die Giftflaschen mixen, da nicht genügend Betreuer zur Verfügung standen und dieser Zustand sollte sich auch über die gesamte Hinrunde ziehen.
Im August durfte ich dann, da Folly sowie Dietmar beruflich verhindert waren und Daniel Urlaubsbedingt und wegen seiner B. Lizenz nicht zur Verfügung stand, erstmals nach langer Zeit auch wieder eine Großfeldmannschaft  trainieren, da die C1 zu dieser Zeit sonst ohne Betreuung dagestanden wäre. Eine nette Abwechslung mal zwischendurch, doch es zeigte sich auch dass man im Großfeld nicht einfach so mal einspringen kann und seine eigenen Ideen einbringt. In dieser Zeit war ich froh daa mir Flo und Manu den Rücken freihielten und ich mich bei der F Jugend zurückziehen konnte.
Der September und Oktober sollten dann halbwegs normal laufen, bei den F. Jugenden merkte man zwar den Alterssprung, doch sollten beide Teams sich gut in der Qualifikation verkaufen und für doch recht starke Gruppen qualifizieren. Anders lief es dagegen bei der 1b, dem Team merkte man recht früh an das es seinen Weg noch nicht gefunden hat. Oft wurden spiele knapp und unglücklich verloren und man rutschte in den Tabellenkeller. Über Gründe warum dies so kam möchte ich an dieser Stelle nicht philosophieren, da meiner Meinung nach viele Faktoren zusammen trafen und am Ende eine Trennung vom sympathischen Trainer Oli im November stand.  Dies sollte dann zu einer Bewährungsprobe für mich werden und ich durfte in den letzten Spielen, unter Anleitung von 1a Coach Frank, die Mannschaft coachen. Vorab, es ehrt mich persönlich das ich das Vertrauen des Vereins hierfür erhalten habe. Es war für mich persönlich eine sehr lehrreiche Zeit mit vielen Eindrücken die man als Jugendtrainer, egal ob A oder F Jugend, nicht erlangen kann und ich muss zugeben es würde mich auch mal reizen eine Aktive Mannschaft hauptverantwortlich zu betreuen. Auch wenn der Erfolg in dieser Interimsphase mit nur 4 Punkten eher spärlich ausgefallen ist. Aber auch in dieser Zeit musste ich wieder Manu und Flo dankbar sein, denn leider blieben in dieser Zeit die Kids etwas auf der Strecke, ebenso wie das AH kicken was ich letztlich aus Demotivation gänzlich ausfallen lies.
Mit den Weihnachtsfeiern kam dann am Ende des Jahres der versöhnliche Abschluss und Zeit den Akku wieder aufzuladen. Nach nun gut 2 Wochen Pause kommt so langsam wieder die Motivation zurück und Vorfreude auf das kommende Jahr stellt sich ein. Fest vorgenommen hab ich mir diesmal, das ich nach der Wintervorbereitung höchstens 1 Spiel pro Monat bei den Aktiven betreue. Mein Hauptaugenmerk wird sich auf die F. Jugenden legen und da besonders darauf, dass die Mannschafften weiter mit viel Spaß an die Sache gehen und sich damit weiter vor Allem im Technischen Bereich verbessern.
Zum Jahreswechsel möchte ich mich an erster Stelle bei Flo und Manu bedanken, die nicht nur mir zur Seite stehen sondern auch noch das Training der G. Jugend übernommen haben.  Weiter bedanke ich mich auch bei Oli, der Manu bei der F 2 unterstützt und somit für Entlastung sorgt. Ein riesen Dank geht  an die Kids, die es schaffen einem egal wie schlecht man drauf ist, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Danke auch an alle Eltern die uns Trainer bei allem unterstützen und uns oft damit den Rücken frei halten.
Ich wünsche Allen rund um den Sportplatz, sei es Jugend, Aktive, AH, Fans oder Eltern einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffentlich nächstes Jahr viel Spaß und Grund zur Freude in der SKG Arena.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Rückblick und Ausblick

Die Qualifikation ist rum und es ist Zeit ein erstes Resümee zu ziehen. Wie sind die Kids in der neuen Jugend angekommen, was war gut und was war schlecht?
Vorab muss ich sagen, eigentlich ist alles so gelaufen wie ich es auch erwartet habe. Beide Mannschaften werden in Klassen spielen die ihrem Leistungsstand gerecht werden. Für die F1 geht’s in der Gruppe 3 weiter, was bedeutet man liegt genau in der Mitte von allen Klassen. Die F2 spielt in Gruppe 4 und wird damit in der Vorletzten Klasse eingestuft.
Klar es hört sich für die F2 erst mal schwach an, doch finde ich das sie sich dort besser weiterentwickeln können und auch das ein oder andere Erfolgserlebnis einfahren werden. Für die F1 wird die Gruppe mit Sicherheit etwas härter werden und es wird nicht alles von selbst laufen, doch finde ich das die Mannschaft schon wieder ein großes Stück nach vorne gekommen ist. Die ersten Spieler fangen an bei hohen Bällen den Kopf zu benutzen und fast alle spielen auch mal mit links einen Ball. Ich bin der festen Überzeugung, bleibt die Mannschaft so zusammen und entwickelt sich weiter, wird sie nächstes Jahr eine ähnlich gute Rolle spielen wie letztes Jahr in der G1.
Die Fortschritte bei der F2 sehe ich eher darin das sie es mehr und mehr verstehen auch zusammen zu spielen und nicht alle auf einen Haufen rennen. Sieht man aber die Zeit von den Anfängen als G2, was ja gerade mal ein Jahr oder weniger her ist, bis heute, sieht man schon wie viel die Kids schon dazu gelernt haben. Besonders hervorheben muss man da Noah im Tor, von ihm bin ich begeistert welche Entwicklung her genommen hat. Alles in Allem kann man also mit der Entwicklung beider Mannschaften sehr zufrieden sein.
Was mir persönlich in den letzten Monaten weniger gefallen hat, war das ich selbst viel weniger Aktiv ins Training eingreifen konnte als geplant. Gerade Mittwochs standen immer die Organisatorischen Dinge im Vordergrund und aufgrund der Tatsache das wir von Beginn an keinen Hauptverantwortlichen Trainer für die F2 hatten, war ich an diesem Tag zumeist damit beschäftigt die Kader zu stellen. Hier bin ich froh das Manu das nun Federführend macht und hoffe das ich so auch Mittwochs wieder intensiver ins Training eingreifen kann. Hier bin ich aber nur bedingt Euphorisch, da Manu und Flo ja nun bis auf weiteres auch die Bambinis übernommen haben und es abzuwarten gilt, wie sie diese Doppelbelastung wegstecken. Traurig hierbei ist, das sich die Eltern immer mehr aus dem Trainingsbetrieb zurück ziehen. Klar die Kids sind alle in der Schule, werden Selbstständiger und brauchen die moralische Unterstützung nicht mehr so sehr. Doch als Trainer hat man es schwer wenn man Mittwochs einem Kind einen Zettel zusteckt und eigentlich nicht weiß ob es am Wochenende überhaupt spielen kann. Hier ist die Entwicklung gerade in der F1 eher negativ, was sich auch auf die Organisation des Verkaufs bei den Heimspielen niederschlägt. Da die F2 Mamas ,die das super machen, nur wenige der F1 Eltern im Training antreffen und so immer erst einmal telefonieren müssen um absprachen zu treffen. Trotzdem ist die Unterstützung aller Eltern toll, sie tragen viel zum Zusammenhalt zwischen den Jugenden F1 und F2 bei und nehmen damit auch uns Trainern eine Last von den Schultern.
Zum Ende noch eine kleine positive Nachricht. Mehmets Papa hat für die F1 einen Satz Trikots gesponsert welchen wir am ersten Heimspiel am 29.10.11 einweihen werden. Somit wird die F2 ab diesem Tag den bisherigen Gelben Satz übernehmen und es können endlich beide Mannschaften in den Bickenbacher Farben auflaufen. Weiter wird uns laut Jugendleiter noch ein neuer Langarmsatz zu Teil, was bedeutet das auch beide Mannschaften für die Kalten Monate gerüstet sein werden.

Samstag, 10. September 2011

Das Spiel mal aus einem anderen Blickwinkel

Nachdem ich heute einen recht schönen und erfolgreichen Tag mit den F Jugendteams erleben durfte, die F2 hat ihr erstes Spiel mit 7:1 gewonnen und die F1 konnte ein gutes 4:4 erreichen, wurde ich Kurzerhand noch als Schiedsrichter für die E1 verpflichtet. Bei Bambinis oder F Jugend habe ich da nie ein Problem mit und mache dies auch gerne, bei der E Jugend ist es da schon anders da es um Punkte geht und das Zweikampfverhalten in der Regel doch schon intensiver ist. Aber nun gut wie heißt es so schön, alles für den Dackel alles für den Club.

Nachdem ich mich nochmal kurz über die Regeln via Iphone rückversichert habe, hieß es dann auch schon Flip Flops aus und ab die Mannschaften aufs Feld geführt. Anpfiff, ab jetzt heißt es konzentriert sein und hoffentlich alles richtig bewerten. Keine 2 Minuten gespielt, gestrecktes Bein gegen einen Bickenbacher Spieler, der erste Pfiff und schon ein Freistoß für die Heimmannschaft. Der zweite Pfiff soll nicht lange auf sich warten lassen, denn das 1:0 resultiert genau aus diesem Freistoß. Zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht abzusehen wie fair und einseitig das Spiel wird und ich hoffe das ich es im Griff behalte. Doch die Folgeminuten zeigen es wird ein einseitiges Spiel zu Gunsten von Bickenbach und was wichtiger ist es bleibt sehr fair. So gab es bis zur Halbzeit, 5:0 für Bickenbach, wenig zu tun und meine Befürchtung war unbegründet. Eine Erkenntnis konnte ich dann aber doch noch gewinnen, entgegen meiner Meinung das in den seltensten Fällen ein Schiedsrichter im Kleinfeld die Hilfe der Linienrichter in Anspruch nimmt tat ich das sehr wohl und muss sagen das ich froh war das ich die Hilfe an der Seite hatte. So sorgte ich mit einer unfreiwilligen Sturzeinlage, wer hat den Platz denn da gewässert, für den Lacher des Spiels.

Nach der Halbzeitpause war ich dann gleich wieder gefordert, erste Aktion und ich musste gleich auf den Punkt zeigen. Der foulende Spieler beschwerte sich als Einziger, doch das Foul war einfach zu klar. Der Strafstoß für die Gäste sollte dann sein Ziel verpassen, aber das Spiel wurde etwas ausgeglichener was auch heißt die Zweikämpfe wurden intensiver. Jedoch muss ich sagen, das Spiel an sich war super fair und beide Mannschaften machten es dem Schiedsrichter einfacher. Am Ende gab es zwar mehr Pfiffe von mir in der zweiten Hälfte, doch das Spiel war auch einfach zu einseitig um als Schiedsrichter wirklich was Falsch machen zu können. Der Endstand sollte dann 7:2 für die SKG sein und ich konnte die zweite Hälfte Sturzfrei überstehen.

Was für mich als Erfahrung bleibt ist das es gar nicht so leicht ist für einen Schiedsrichter wie es von Außen ausschaut. Man muss über die volle Spielzeit hoch konzentriert sein, was eine Konditionelle Frische voraussetzt. Zugegeben meine Frische reicht da gerade mal für die E Jugend, aber es geht ja hier auch nur um die Erfahrung und nicht um meine Fitness. Ich sag mal so, einen Spieler kann man an einem schlechten Tag auswechseln, das geht beim Schiedsrichter meistens nicht. Außerdem ist es oft gar nicht so einfach zu beurteilen, man hat nur einen Blickwinkel und dieser kann sehr anders aussehen als der vom Spielfeldrand. Es hatte also vielleicht auch was Gutes das ich da mal ein Spiel gepfiffen hab, vielleicht bin ich ja beim nächsten Aktivenspiel mal nicht so kritisch wenn ein Unparteiischer mal wieder eine komische Entscheidung trifft, schließlich hab ich ja selbst schon den Job machen müssen. Doch ich denke wenn ich mal wieder als Zuschauer am Platz stehe, ist das SKG Herz größer als der Verstand und der Blickwinkel wieder ein ganz Anderer. Doch ich werde mir Mühe geben nicht ganz so kritisch zu sein.


Donnerstag, 1. September 2011

Der erste Doppelspieltag steht an.

Am Samstagmorgen ist es endlich soweit, der erste Doppelspieltag der F Jugenden steht an. Ich bin wirklich froh das der Spielplan in der Qualifikation der F. Jugenden vorsieht das beide Mannschaften nacheinander ihre Heimspiele bestreiten. Zwar ist es für die Betreuer sicherlich mehr Stress, die Vorbereitungen vorm Spiel nehmen schon ihre Zeit in Anspruch, doch das Flair was solche Spieltage haben ist diesen Stress wert.

Auch wenn die Gegner, die F2 trifft auf Viktoria Griesheim III und die F1 auf Germania Eberstadt, sicher wieder als Favoriten eingestuft werden müssen, freue ich mich schon tierisch auf die Spiele. Viele Zuschauer heißt auch gleich gute Stimmung und die beiden doch oft getrennten Mannschaften können etwas mehr zusammenwachsen.

Für mich als Trainer hat es auch den Vorteil endlich mal zu sehen wie sich die F2 im Wettbewerb schlägt und wie sich einzelne Spieler entwickelt haben. Diese Möglichkeit hab ich natürlich nicht wenn beide Mannschaften Auswärts antreten und zu meiner Schande muss ich gestehen dass ich auch im Training eher weniger von der F2 mitbekomme. Zwar war der Plan mal ein Anderer, doch es ist einfach unmöglich sich auf 30 Kinder zu konzentrieren. Also freu ich mich auf Samstag, auf Kaffee und Kuchen, auf hoffentlich 2 gute Spiele unserer F Jugenden, auf viele Eltern und Geschwister die zuschauen und auf hoffentlich viele Tore unserer Kids. Denn mit erst 4€ die ich in ein noch nicht gekauftes Sparschwein für die bisher erzielten Bickenbacher F Jugendtore zahlen muss, komm ich bisher eindeutig zu günstig weg. ;o)

Dienstag, 30. August 2011

Die Kehrseite der Medaille


Noch heute morgen habe ich mich gefreut über den Zulauf und den guten Ruf der Jugendarbeit in Bickenbach, doch schon heute Abend sehe ich alles wieder aus einem anderem Licht.
Klar eigentlich hat sich nichts verschlechtert was den Ruf der SKG ausmacht, doch trotzdem fühle ich mich als Verlierer.

Was ist also passiert zwischen dem morgendlichen Post und nun? Ich bekam einen Anruf von einer Spielermama der mir zeigte, egal wie gut was ist, irgendwas ist besser. So auch der Vergleich, auf der einen Seite werden wir gelobt, auf der anderen sind Freunde wichtiger. Um es kurz zu machen, ein Spieler unserer F. Jugend wird den Verein Richtung Alsbach verlassen. Nicht weil das Umfeld oder die Trainer schlecht sind, sondern weil seine Freunde und Klassenkameraden da kicken. Für mich zwar mehr als Verständlich in diesem Alter, doch irgendwo tut es weh. Man merkt halt das man nicht alles unter Kontrolle hat und gegen manche Dinge machtlos ist!

Am Ende passt es halt einfach in die Situation in der ich mich gerade Gefühlsmäßig befinde, irgendwo ist alles im Lot aber trotzdem stimmt was nicht oder läuft gegen den Plan. Es ist halt irgendwie alles Anders und man vermisst das alte Dasein, ob es an der neuen Altersklasse oder an mir liegt vermag ich nicht zu beurteilen, doch irgendwie ist vieles fremd und ungewohnt.

Gute Arbeit spricht sich rum

Schon im vergangenen Jahr haben sich ja immer wieder ein paar Spieler aus den Nachbargemeinden der SKG Bickenbach angeschlossen. Und auch in diesem Jahr scheint sich dieser Trend pro Bickenbach fortzusetzen. Gerade vor ein paar Tagen erreichte mich eine Mail von einer Mutter die Ihren Sohn bei unseren Bambinis schnuppern lassen will. Ihr Sohn spielte schon bei einem anderen Verein über den Dächern Seeheim’s, doch kann dieser keine G. Jugend in der Herbstrunde stellen und die Dame möchte sicherstellen das Ihr Sohn in einem Verein spielt der ihm auch die perspektive bietet zu spielen. Ihr wurde dann die SKG Bickenbach mehrfach empfohlen, was die Dame in ihrem Schreiben betonte. So etwas macht einem als Jugendtrainer und Stellvertretendem Jugendleiter natürlich stolz, wäre es doch für Kinder aus den Bergregionen naheliegend nach Seeheim zu gehen. Ein klares Zeichen das wir als SKG Bickenbach gerade in den Kleinfeldjugenden auf einem sehr guten Weg sind und eine Bestätigung für die gute Arbeit die unsere Jugendtrainer leisten.